Das Geschichtsforum Alsweiler e.V. wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Lange Nacht des Lesens im Hiwwelhaus

Am Samstag, 25.11., um 19.00 Uhr laden das Geschichtsforum Alsweiler e.V., die Edition Schaumberg und die »Aktion Fairer Handel« der Pfarrgemeinde Marpingen zur »Langen Nacht des Lesens« ins Hiwwelhaus ein.

Die Veranstaltung findet überwiegend im Historischen Teil des Hauses statt. Beim Kaminfeuer lesen Autoren der Edition Schaumberg aus ihren Büchern vor, wir erzählen Geschichten zum Hiwwelhaus, Tanja Endres-Klemm macht Musik und es gibt Tee und Plätzchen von der »Aktion Fairer Handel«. Wir würden uns freuen, wenn recht viele von Ihnen die Veranstaltung besuchen und sich mal einen fernsehfreien vorweihnachtlichen Abend gönnen würden.

Neue interessante Broschüre zum Vicus Wareswald erschienen

Um die Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus entsteht im Wareswald – auf dem heutigen Gebiet der Gemeinden Oberthal, Marpingen und Tholey – eine römisch geprägte Siedlung.
Fast 100 Jahre nach der Eroberung Galliens bauen die Einwohner nun ihre Gebäude aus Stein, die gleichen Leute, die zuvor nur die Bauweise in Holz praktiziert hatten.
Denn auch nach der Einverleibung unserer Region in das römische Weltreich, leben hier weiterhin die einheimischen Kelten, die in dem langen Prozess der Romanisierung, Sitten und Gebräuche der mittelmeerischen Welt übernahmen, ohne ihre eigenen Traditionen gänzlich abzulegen.

 

Klaus Peter Henz. Der gallorömische Vicus Wareswald. Ein Rundgang durch die antike Siedlung.

56 Seiten, Format DIN A5, zahlr. Abbildungen, Broschur, komplett farbig bedruckt, ISBN 978-3-941095-45-8, 7,00 Euro, erhältlich im Buchhandel, bei Amazon oder direkt bei www.edition-schaumberg.de

Geschichtsforum Alsweiler spendet für Erhalt des Pfarrheims

Der Vorsitzende des Geschichtsforum Alsweiler e.V., Tom Störmer, hat während des diesjährigen Pfarrfestes am 20. August 2017, dem Förderverein zur Erhaltung des Pfarrheims Alsweiler einen Scheck über 500 Euro überreicht. Damit will der Verein ein Zeichen setzen und andere Vereine ebenso dazu anregen, sich aktiv für den Erhalt unseres Pfarrheimes einzusetzen. Darüber hinaus ist der Verein Fördermitglied geworden und beteiligt sich mit einem jährlichen Förderbeitrag an der Erhaltung des für die Dorfgemeinschaft wichtigen Gebäudes. Störmer betonte, dass er darauf hoffe, dass andere Vereine dem Beispiel des Geschichtsforums in dieser wichtigen Angelegenheit folgen und ebenfalls eine Geldspende tätigen oder sich eben mit einem jährlichen Beitrag aktiv beteiligen. »Wenn wir auch zukünftig als Dorfgemeinschaft den Komfort einer eigenen Veranstaltungsstätte genießen wollen, müssen alle ihren Beitrag dazu leisten. Andernfalls ist damit zu rechnen, dass das Gebäude über kurz oder lang verschwinden wird.«

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür

Schon am Morgen bei der Festveranstaltung zum Tag der offenen Tür des Geschichtsforums herrschte reger Andrang. 70 Besucher hatten im Pfarrheim Platz genommen, als der 1. Vorsitzende Tom Störmer die Gäste begrüßte. Landrat Udo Recktenwald betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der Geschichtsarbeit in Vereinen und Verbänden und lobte das Projekt »Digitales Archiv Alsweiler« als Pionierprojekt mit besonderer Strahlkraft. Er überreichte Tom Störmer symbolisch einen Scheck über 25.270 Euro. Geld aus dem Förderprogramm »Landaufschwung«, das unter anderem zur Förderung der Kultur in den Dörfern verwendet wird. Bürgermeister Volker Weber dankte dem Verein für jahrelange kontinuierliche Arbeit zur Erforschung der Dorfgeschichte, gratulierte zum vorbildlichen Archiv und den zahlreichen Publikationen, die der Verein in den letzten vier Jahrzehnten auf den Weg gebracht hat.

Tom Störmer ließ in seiner Rede die wichtigsten Stationen des Vereins anhand markanter Projekte Revue passieren. Er bedankte sich für den Einsatz zahlreicher Mitglieder, ebenso für die unbürokratische Unterstützung bei Landkreis und Gemeinde sowie bei der Sparkasse St. Wendel. Im zweiten Teil ging er auf die Fortschritte bei der Umwandlung des Papierarchivs in ein multimediales Archiv ein. Zudem betonte er, wie wichtig die vereinsübergreifende Arbeit für die Zukunft der Vereine sei. Bis etwa 17.00 Uhr fanden sich viele Besucher im Archivraum im alten Kindergarten ein, brachten Bilder und Alben mit und erkundigten sich über die Tätigkeit des Geschichtsforums. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.

Klasse 3 c der Nikolaus Obertreis Schule besucht das Hiwwelhaus …

… und lernt dort im historischen Backofen selbst Brot backen.

 

Die Klasse 3c der Nikolaus Obertreis Schule besuchte mit Ihrer Lehrerin, Frau Emrich und zwei engagierten und interessierten Müttern als Aufsicht das historische Hiwwelhaus in Alsweiler.

Es gilt als das älteste Bauernhaus im Saarland und bietet einen wunderbaren Einblick in die Lebensverhältnisse der Menschen hier vor 300 Jahren!

Die 3c hatte Getreide und seine Verwendungsformen zum Thema und was lag da näher, als eigenes Brot zu backen.

Zu Beginn zeigte Wolfgang Simon vom »Geschichtsforum Alsweiler« die einzelnen Lebens- und Wohnbereiche im Hiwwelhaus. Judith Schneider brachte den Kindern als aktive Bäuerin authentisch echte Getreidekörner aus der eigenen Ernte mit und erklärte die Getreidesorten und deren Verwendung. Es wurden die Grundbestandteile des Brotteigs beschrieben und dann ging es praktisch los: Sabine Theobald stellte in reiner Handarbeit Brotteig her, der dann portionsweise verteilt wurde, so dass jedes Kind sein eigenes Brot kneten und formen konnte. Ab damit in den traditionell mit Holz geheizten, gemauerten Backofen und 45 Minuten später konnte jedes der Kinder sein eigenes duftendes Brot in Empfang und mit nach Hause nehmen: »Mama braucht heute kein Brot beim Bäcker kaufen«, war jedes der Kinder stolz mit seinem selbst hergestellten Schatz.

Die Aktion wurde vom Bildungsnetzwerk St. Wendeler Land unterstützt. Das Hiwwelhaus ist in die Liste der sog. außerschulischen Lernorte aufgenommen worden.Diese Lernorte dienen als Ergänzung der Bildungsinhalte im Bildungsprogramm für Kindergärten und den Lehrplänen der Schulen und sind Teil der »Erziehung« (Lernen mit mehreren Sinnen erhöht die Aufnahmefähigkeit und verstärkt die Gedächtnisleistung). Sie ermöglichen es, andere Fähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern, wie etwa die Sozial- oder die Gestaltungskompetenz. Lernorte fördern die praktischen Fähigkeiten durch handlungsorientierte Lerneinheiten und sie vermitteln Grundkenntnisse an »Originalschauplätzen« und helfen dadurch, Emotionen aufzubauen.

Bilder folgen

Geschichtsforum Alsweiler beim Tag des St. Wendeler Landes

Mehr Infos unter #Aktuelles (Klick aufs Bild).

Zwei Vorstandsmitglieder des Geschichtsforums Alsweiler mit Saarländischem Denkmalpflegepreis ausgezeichnet

Der zweite Vorsitzende des Geschichtsforums, Bernd Brill, erhielt gemeinsam mit der Stadt St. Wendel den Preis für die Wiederherstellung eines vom Abriss bedrohten Baudenkmals mitten in der Stadt St. Wendel, nämlich das Haus Colbus, mittlerweile Rathaus 2 der Kreisstadt.

Der erste Vorsitzende Tom Störmer, erhielt zusammen mit der Redaktion der Zeitschrift »Saargeschichte|n« den Preis für nachhaltige, unabhängige und kontinuierliche Berichterstattung zum Thema Denkmalpflege im Saarland.

Flyer_GFA_2016_2_END.pdf
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Geschichtsforum Alsweiler e.V.

Ansprechpartner

Tom Störmer

Telefon 06853.502380

Bernd Brill

Telefon 06851.939883

Führungen durchs Hiwwelhaus

Bernd Brill

Telefon 06851.939883