Tag des St. Wendeler Landes 2016

Am 30. Oktober dieses Jahres fand in der Bosener Mühle am Bostalsee zum dritten Mal der »Tag des St. Wendeler Landes« statt. Die Geschichtsvereine des Landkreises präsentieren beachtenswerte Persönlichkeiten aus den jeweiligen Gemeinden. Auf 2 x 1 m großen Transparenten werden Personen beschrieben, die in ihrem Geburtsort Spuren hinterlassen haben oder die in besonderer Weise auf sich aufmerksam gemacht haben. Das Geschichtsforum Alsweiler präsentierte in diesem Zusammenhang Moritz Hoffmann, vielen sicherlich besser bekannt als »Nillesse Moritz«. 

Daneben fanden Gesprächsrunden mit Landrat Udo Recktenwald und Bürgermeister Andreas Veit, den Vereinsvorsitzenden Niko Leis (Tholey) und Tom Störmer (Alsweiler) sowie Stefan Kunz und Tina Schwan von der Maßnahme »Landaufschwung« unter Leitung von SR-Redakteur Willibrord Ney statt. Es gab Vorträge von Dr. Alfons Klein zu Philipp Riotte und Nicolaus von Kues, von Bernhard W. Planz zur Familie Bruch und von Ulrike Grunewald und Dr. Josef Dreesen zu Herzogin Dorothea Luise Pauline Charlotte Frederike Auguste von Sachsen, Gräfin von Pölzig und Beiersdorf, geb. Prinzessin von Sachsen Gotha-Altenburg, geschiedene Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld (so hieß die wirklich). Der Theaterverein Hasborn-Dautweiler spielte Szenen aus dem Theaterstück Eckstein ist Trumpf, Schüler des Wendalinum-Gymnasiums präsentierten Wissenswertes aus dem bewegten Leben von Fritz Berl, der als Jude den Nazis nur durch eine waghalsige Flucht entkam. Musik. Den Abschluss machte Charlie Gräber mit seiner Band. Die Veranstaltung war durchgehend gut besucht und hervorragend organisiert. Dafür bedankt sich das Geschichtsforum Alsweiler insbesondere bei den Mitarbeitern des Landkreises.

Geschichtsforum besichtigt Historisches Museum Wallerfangen

Raimund Kirz und Dr. Peter Winter
Raimund Kirz und Dr. Peter Winter
Dr. Winter erläutert uns sehr anschaulich und mit Anekdoten gespickt die Wallerfanger Geschichte.
Dr. Winter erläutert uns sehr anschaulich und mit Anekdoten gespickt die Wallerfanger Geschichte.
Schon Albrecht Dürer malte mit »Wallerfanger Blau«
Schon Albrecht Dürer malte mit »Wallerfanger Blau«
Die Physiognomie lässt keinerlei verwandtschaftliche Beziehungen erkennen.
Die Physiognomie lässt keinerlei verwandtschaftliche Beziehungen erkennen.

Geschichtsforum Alsweiler erhält Zuwendung aus Modellvorhaben »Landaufschwung«

Das Geschichtsforum Alsweiler wird zum weiteren Aufbau und zur Digitalisierung seines Dorfarchivs mit einer Zuwendung des Modellvorhabens »Landaufschwung« des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bedacht.

Dazu der Vorsitzende des Vereins, Tom Störmer: »Das ist für uns eine Bestätigung unserer bisher geleisteten und erfolgreichen Arbeit, die Geschichte eines Dorfes vielfältig und detailliert zu dokumentieren. Das Dorfarchiv wurde mit der Gründung des Vereins im Jahr 1975 eingerichtet und seither kontinuierlich weiter entwickelt. Aus dem Archivbestand ist ein Großteil der 15 bisher erschienenen Publikationen des Vereins entstanden. Nun soll das Archiv komplett digitalisiert und nach nationalen Archivstandards fit für die Zukunft gemacht werden.« 

Wir werden sie über die weitere Entwicklung des Projektes »Dorfarchiv« informieren.

Aufruf an die Bevölkerung:  Material sammeln über die Vereine.    

Die Vereine von Alsweiler wenden sich in einem gemeinsamen Aufruf an die Bevölkerung des Dorfes. Sie bitten alle Einwohner darum, alte Fotografien, Zeitungsausschnitte, Dokumente und andere Unterlagen zur Geschichte der dörflichen Vereine nicht wegzuwerfen, sondern den betreffenden Vereinen zur Verfügung zu stellen. Diese Materialien werden dann digitalisiert und den Eigentümern sofort wieder zurückgegeben. Sie werden in Kürze für die Erstellung eines Buches über die Geschichte des Vereinswesens in Alsweiler benötigt. »Wir leben in einer Zeit, in der sich unsere Lebensbedingungen und unsere Lebensgewohnheiten mit rasender Geschwindigkeit ändern«, heißt es in dem Aufruf. »Davon bleibt auch das dörfliche Gemeinschaftsleben nicht unberührt. Die traditionelle Vereinskultur, die sich in den vergangenen 150 Jahren entwickelt hat, ist starken Erschütterungen ausgesetzt. Junge Menschen scheuen die lebenslange Bindung an einen Verein und kommunizieren miteinander auf andere Art. Wir stehen an einem gesellschaftlichen Wendepunkt. Deshalb wollen wir die bisherige Geschichte der Alsweiler Vereine jetzt aufzeichnen, ehe es zu spät ist. Dafür bitten wir die Alsweiler Bevölkerung sehr herzlich um Mithilfe.«

Unter Federführung des Geschichtsforums Alsweiler soll in den kommenden zwei Jahren ein Buch über die Geschichte der Alsweiler Vereine erarbeitet werden. Bei einem Treffen des zuständigen Koordinierungsausschusses konnte jetzt festgestellt werden, dass die im Frühjahr begonnenen Vorarbeiten dafür gut vorankommen. Etliche Vereine haben bereits umfangreiches Material aus ihrer Vergangenheit zusammengetragen, andere haben auch schon Texte erstellt. Es ist geplant, den Verantwortlichen der einzelnen Vereine eine Liste mit Stichpunkten an die Hand zu geben, an denen sie sich bei der Sammlung des Materials und der späteren Darstellung orientieren können. Ein weiteres Treffen soll am 26. Januar 2016 im neuen Dorfarchiv im ehemaligen Kindergarten stattfinden. 


Damit solche Momente nie verloren gehen!

Ständchen anlässlich des 90. Geburtstages von Michel Arnu am 12. August 1965. Dirigent: Hilarius Lermen.

Der Mandolinenverein Alsweiler in den 1960er Jahren.

Checkliste für Vereine zum Download:

Vereine-Orientierungspunkte.pdf
Adobe Acrobat Dokument 54.5 KB

Weitere Information unter: »Projekte, Buch Vereinsgeschichte«

Geschichtsforum Alsweiler e.V.

Ansprechpartner

Tom Störmer

Telefon 06853.502380

Bernd Brill

Telefon 06851.939883

Führungen durchs Hiwwelhaus

Bernd Brill

Telefon 06851.939883